Mittwoch, 9. März 2016

Rezension : Neva

Autorin : Sara Grant
Verlag :    Pan
Seitenzahl :  352
Empfohlenes Alter : ab 12
Preis : 6,99 €










NEVA - ein spannender Dystophieeinzelband! Verrat, Liebe und Geheimnisse, auf der ihre Welt basiert und ein Leben ohne Hoffnung.

Inhalt : 

Vor langer Zeit wurde Heimatland durch eine mächtige Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet. Die Regierung beteuert, dass dies zum Schutz der Bürger geschah. Sie weiß, was richtig für die Menschen ist – und erstickt jede Kritik im Keim. Als Tochter eines Ministers hat Neva bisher ein privilegiertes Leben geführt. Doch nun wird sie 16 und damit volljährig. Die Regierung erwartet von ihr, schnell Kinder zu bekommen, denn Heimatland braucht neue Bürger. Zum ersten Mal ist Neva nicht bereit, widerstandslos zu tun, was man von ihr verlangt. Gemeinsam mit ihrer Freundin Sanna beschließt sie, sich zu wehren. Doch dabei verliebt sich Neva nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss, sondern bringt sich in tödliche Gefahr: Denn was als harmloser Protest beginnt, wird schnell zu etwas viel Größerem – und Heimatland kennt keine Gnade. 


Meine Meinung : 

Anfangs war das Buch nicht so spannend und actionreich, jedoch zum Ende hin dagegen immer mehr. Dieses Buch ist ein Einzelband, was ich bemerkend finde, da die meisten Dystophien mehrere Bände beinhalten. Mit der Protagonistin, Neva, konnte ich mich sehr gut identifizieren, da sie sich einfach nicht so verhielt wie die anderen und sehr glaubwürdig erschien. Außerdem ist das Buch in der Ich-Form geschrieben, sodass man auch ihre Gefühle und Gedanken besser verstehen kann und sich somit auch einfacher dadurch mit ihr identifizieren kann.Denn manche nahmen das Leben unter der Regierung hin, aber sie sind. Sie ist willensstark und kennt die Wahrheit. Neva und ihrer Freundin Sanna, die sich meiner Meinung nach leicht von anderen ab der Mitte des Buches beeinflussen ließ, ergänzen sich dennoch großartig und es war wunderschön und zugleich verstörend solch eine Freundschaft mitzuerleben. Definitiv war die Spannung die ganze Zeit da, doch an manchen Stelle hätte ich sie persönlich weiter ausgebaut. Gegen Mitte des Buches wurde es immer spannender und aufregender bis hin zum Ende. Dabei handelt es sich um ein offenes Ende, bei dem man sich aber durchaus denken kann, wie es endet. Am liebsten jedoch würde ich noch gerne ein Satzzeichen ändern, sodass das Buch bzw. die Geschichte um Neva und Heimatland einfach besser abgeschlossen ist.

Nichtsdestotrotz ist dieses Buch einzigartig und lässt sich leicht und flüssig lesen. Jeder der nach einer Dystophie sucht und keine weitere der unzähligen Trilogien/Reihen lesen möchte, ist bei NEVA defintiv richtig gelandet.