Sonntag, 22. Mai 2016

Rezension : Endgame

Autor : James Frey
Verlag : oetinger
Teil einer Reihe : 1/3
Seitenanzahl : 592

Empfohlenes Alter : ab 16
ISBN-13 : 978-3789135224
Preis :   19,99€ (Hardcover)











Inhalt :

ENDGAME. Zwölf Meteoriten. Zwölf Spieler. Nur einer kommt durch.

Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird. 

Mehr als ein Buch - Geheime Botschaften im Text und Links im Buch führen zu einem gigantischen Krypto-Rätsel im Netz. Wer die Informationen entschlüsselt und das Rätsel als Erster löst, gewinnt 500.000 Dollar in Gold. ENDGAME von James Frey ist ein einzigartiges, crossmediales Konzept, das neben Buch, Krypto-Rätsel und dem Gold ein aufwendiges Computer-Game sowie einen Kinofilm umfasst.  


Meine Meinung :

Der Schreibstil war gut, spannend und flüssig. Die Gegenden wurden gut, präsent und vor allem bildhaft beschrieben.
Man befindet sich sofort im Geschehen, was mir wirklich sehr gefallen hat.
Das Buch wurde aus der dritten Person geschrieben, was anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig war, jedoch wurden Gedanken und Gefühle trotzdem gut vermittelt, sodass ich stets über die vielen Personen Bescheid wusste. Außerdem wurden die Kapitel immer von der Sicht der anderen Spielern aus erzählt, was mir einen gewissen Überblick über die ganze Situation verschaffte. Die zwölf Spieler waren sehr unterschiedlich, hatten jedoch eins gemeinsam : skrupellos, tödlich & brutal, daher war die Handlung an sich auch teilweise sehr brutal, was mir persönlich nicht wirklich etwas ausmachte. Wer jedoch Brutalität nicht leiden kann, sollte besser die Finger von dem Buch lassen. Gegen Ende hin wurde das Buch immer spannender, sodass ich es kaum aus der Hand legen konnte. 
Jedoch wurden manche Gegebenheiten nicht, kaum oder sehr umständlich erklärt, sodass ich nicht wirklich alles verstanden habe und mir manches einfach selbst zusammengereimt habe, vielleicht ist das Absicht, ich weiß es nicht. Und ob das Zusammengereimte stimmt oder nicht, weiß ich leider auch nicht. Oder vielleicht wird es auch erst im zweiten Teil erklärt, den ich mit Sicherheit auch lesen werde, da ich die Geschichte und Idee an sich sehr interessant finde und unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.

Fazit :

Das Buch ist definitiv lesenswert und ich freue mich auf die Fortsetzung, ein paar Begriffe hätte ich jedoch gerne erklärt bekommen, um die Geschichte einfach besser verstehen zu können. Außerdem kommen in dem Buch einige "brutalere" Handlungen vor, ob man das mag, muss jeder für sich entscheiden.

Vielen Dank an den oetinger-Verlag für das Rezensionsexemplar!