Montag, 20. November 2017

Rezension: Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt

Autorin: Amy Tintera
Seitenanzahl: 352
Teil einer Reihe: 1/3

ISBN-13: 978-3959671316
Preis: 16,00€




Inhalt:

Einst waren die vier Königreiche geeint. Nun herrschen Krieg und Zerstörung. Die Eltern von Emelina, der Prinzessin von Ruina, wurden vom König des Nachbarreiches Lera umgebracht und ihre Schwester verschleppt. Emelina will Vergeltung! Ihr Plan ist so grausam wie genial. Erst tötet sie die Verlobte von Cas, dem Thronfolger von Lera, dann nimmt sie deren Platz ein. Am Hofe des Feindes will sie den König und alles, was ihm teuer ist, auslöschen – auch Cas. Aber je mehr Zeit sie mit dem Prinzen verbringt, desto mehr will ihr Herz ihr Vorhaben vereiteln …


  "Die Räder der Kutsche rollten knarrend über den Feldweg."  

(1. Satz, Seite 5, Kapitel 1)  




Meine Meinung:


Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, stand für mich fest, dass ich das Buch lesen möchte. Schließlich musste ich wissen, was passiert ist und wie sich die Situation entwickelt.

Den Schreibstil der Autorin gefiel mir gut, da man gute Einblicke in die verschiedenen Welten bekommt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der ER/SIE-Perspektive von Em und Cas erzählt. 
Obwohl ich eigentlich die Ich-Perspektive lieber habe, habe ich mich dennoch schnell eingefunden und kam echt viel viel besser damit zurecht als erwartet. 

Die beiden Protagonisten hätten nicht unterschiedlicher und gleichzeitig so ähnlich sein können.
Em konnte ich anfänglich überhaupt nicht verstehen, da keine Gründe für ihr Handeln genannt werden, aber sobald man erfährt was sie will und warum, fängt man an Em zu verstehen und zu verteidigen. Sie hat eine starke Persönlichkeit, ist sehr tough und lässt sich nicht so leicht unterkriegen - doch auch sie hat ihre vermeidliche Schwachstelle. Zumindest ist sie davon überzeugt.
Bei Cas war ich mir angfänglich nie sicher, was ich von ihm halten soll. Denn die meiste Zeit war ihm alles relativ egal.Dann gab es Zeiten, wo er total übertrieben hat und am liebsten jeden umgebracht hätte; doch er hat auch eine sanfte, liebliche Seite an sich. Als er zu verstehen angefangen hat, verstehen wollte und besonders zum Schluss hin war ich ein Supporter von ihm - und natürlich von Em. Königin und König (Cas Eltern) mochte ich übrigens vom ersten Moment an nicht. 

Spannung fehlte dem Buch jedenfalls nicht. Und auch die Geschichte, wobei zur Zeit viele Geschichten über Königreiche geschrieben und veröffentlicht werden, hat mir gut gefallen. Auch wenn das ganze 
nichts komplett Neues für mich war. Denn das Buch hat mich gut unterhalten von Anfang bis Ende. 

Auch an unerwartete Geschehnisse hat es nicht gemangelt - es ist so einiges passiert, von dem ich nie gedacht hätte, dass es passieren würde. 





Fazit:


"Die Legende der vier Königreiche" ist ein gelungener Auftakt mit Spannungen, Unvorhersehbarkeit und einem Ende, das förmlich nach Band 2 schreit. 



4/5 Sterne 



Vielen Dank an den HarperCollins Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! 
Dies hat meine Meinung und Bewertung keinesfalls beeinträchtigt oder geändert.