Freitag, 8. Dezember 2017

Rezension: Das göttliche Mädchen

Autorin: Aimée Carter
Seitenanzahl: 464
Teil einer Reihe: 1/3

ISBN-13: 978-3959671651
Preis:  9,99€
  



Inhalt:

Einen schlimmeren Geburtstag hat Kate noch nicht erlebt. Ihre Mutter ist sterbenskrank. Und Kate muss in die Kleinstadt Eden ziehen. Als sie auf der neuen Schule den geheimnisvollen Henry kennenlernt, gerät ihr Leben komplett aus den Fugen: Denn er ist Hades, der Gott der Unterwelt. Und er macht ihr ein verlockendes Angebot. Er wird ihre Mutter heilen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt.




  "Wie ist es diesmal passiert?"  

(1. Satz, Seite 7, Prolog)  





Meine Meinung:

Aimée Carters Schreibstil hat mir zugesagt, mir gefiel gut, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Kate erzählt. Kate leidet stark unter der Krankheit ihrer Mutter, die Krebs hat. Man merkt direkt, dass Kate alles für ihre Mutter tun würde und es eine starke Bindung zwischen den beiden geben wird. 
Kates Kummer und Sorgen konnte ich gut nachvollziehen, ebenso ihre Handlungen. Sie hat eine starke Persönlichkeit und Willen, der sie in der ganzen Geschichte über über Wasser hielt, denn für so ein oder andere Geschehnisse muss man so stark sein wie sie, um dass alles zu verkraften und verdauen. 
Die Geschichte liegt der griechischen Mythologie zugrunde; ich persönlich fand diese schon immer interessant und lese gerne Bücher, in denen gewisse (auch abgeänderte) Elemente davon vorkommen.
Man kann sagen, es ist ein Buch, dass diese Mythologie als Grundlage hat - jedoch neue Elemente hineinbringt und das Ganze mit der Jetzt-Zeit gut vereinbart. Zumal das Buch ganz normal beginnt und man langsam in diese mythische Welt hineingeführt und entführt wird. Mit den Erklärungen kam ich gut zurecht und es dauerte nicht lang, bis ich völlig an alles gewöhnt war. Die Handlung an sich konnte ich gut nachvollziehen und bis auf ein paar Passagen ist immer irgendetwas passiert, sodass das Buch relativ durchgehend mit Spannung ausgeschmückt wurde.
Henry als Hades hat mich zu Beginn schon irritiert, da er ganz anders ist als die "anderen Hades" aus anderen Büchern. Aber mit der Zeit konnte ich das dann besser einordnen, obwohl es immer wieder Momente gab, in denen ich mir dachte "Hör jetzt bitte auf mit dem Rumgeheule". Aber es gab auch wieder andere Momente, in denen er mir leid tat. Im Gegensatz zu Kates Verhalten konnte ich seins eher seltener nachvollziehen. 
Die Handlung war mehrmals voller Überraschungsmomente, zumindest hätte ich damit nie im Leben gerechnet, besonders zum Schluss hin. Denn dieser hatte es auch in sich, eine Neuigkeit nach der anderen. Allerspätestens dort konnte man nicht anders, als das Buch weiterzulesen und alles um sie herum auszublenden. 

Anbei gibt es auch noch zwei Kurzromane: "Die vollkommene Kämpferin" und "Gott der Finsternis", die zusammen etwa 120 Seiten umfassen. Sie erzählen weiter, was noch nach dem eigentlichen Ende geschieht, sodass man nicht allzu lange auf den nächsten Band warten muss :) 






Fazit:


Ein gelungener Auftakt in eine Welt mit mythischen Elementen des Antiken Griechenlands, der flüssig zu lesen ist.





4/5 Sterne 



Vielen Dank an den HarperCollins Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! 
Dies hat meine Meinung und Bewertung keinesfalls beeinträchtigt oder geändert.