Freitag, 12. Januar 2018

Rezension: Black-Angel-Chroniken - Im Zeichen des Schwarzen Engels

Autorin: Kristen Orlando
Seitenanzahl: 978-3959671675
Teil einer Reihe: 1/2

ISBN-13: 978-3959671675
Preis :  12,00€



Inhalt:

Mit vier Jahren hat ihre Ausbildung begonnen – sie beherrscht die tödlichsten Kampfsportarten und kann mit einer Glock umgehen wie andere mit Messer und Gabel. Reagans Eltern gehören zu den Black Angels, einer Geheimorganisation für die brenzligsten Missionen. Und es gibt eine Tradition: Kinder von Black Angels treten immer in die Fußstapfen ihrer Eltern. Bisher hat Reagan ihre Bestimmung nie infrage gestellt, doch jetzt mit 17 erkennt sie: Es existiert noch eine Welt außerhalb von Waffen und Gefahr. Gibt es einen Weg für sie zurück in die „Normalität“? Bevor sie weiß, was sie wirklich will, zwingen brutale Ereignisse sie zum Handeln …




  "Die Ziffern auf meinem Telefon starren mich an."Es ist ein seltsamsubtiles Gespräch - fast merke ich gar nicht, dass ich erpresst werde."  

(1. Satz, Seite 7, Prolog)  




Meine Meinung:


Der Titel des Buches hat mich direkt angesprochen - und auch das Cover, sodass für mich klar war, dass ich das Buch lesen möchte.

Gut gefallen hat mir der Schreibstil, dieser ist flüssig und die Autorin erzählt spannend, was im Leben von Reagan vor sich geht. Die Spannung und die actionreichen Passagen haben mir besondern gut gefallen, da man total in der Story gefangen war und man unbedingt weiterlesen wollte. 

Die Protagonistin Reagan hat eine starke Persönlichkeit und es definitiv nicht leicht im Leben, dennoch bemüht sie sich die zu sein, die jeder von ihr sehen will - besonders ihre Eltern - auch wenn es nicht das ist, was sie möchte. Ständig für die schlimmsten Ereignisse bereit sein und ein Leben in ständiger Angst ist alles andere als leicht. Da die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Reagan geschrieben wurde, habe ich gute Einblicke in ihre Gefühls und Gedankenwelt erhalten. Ihre Handlungen waren mir dementsprechend verständlich.

Ach - und Luke! Der süße Junge von "nebenan" (20 Meter Entfernung der Häuser) hat vom ersten Moment an ein Plätzchen in meinem Herz erklommen mit seiner Hilfsbereitschaft, Durchhaltevermögen, Fürsorglichkeit, Ehrgeizigkeit und vielem mehr.
Sowohl mit Luke als mit Reagen habe ich mitgefiebert - besonders zum Ende des Buches hin. 

Leider waren manche Teile eher langweilig und hat sich in die Länge gezogen, aber die waren schnell wieder vorrüber. Dennoch hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle noch mehr Spannung gewünscht.

Der Einstieg fiel mir leider schwer, da es am Anfang zu einem großen Zeitsprung kommt - und bis ich darauf gekommen bin, dass man schon ganz wo anders ist, also ein anderes Leben, hat einige Seiten benötigt. Doch als ich einmal drin war, blieb ich es auch. 

Und nebenbei hat man noch eine kleine Einsicht in Kampfsport und Waffen bekommen, natürlich schön aufgelockert und nicht staubtrocken. 

Zum Ende kann man ja nur sagen: HER MIT TEIL 2. Denn dieser Auftakt endet mit einem Cliffhanger, nach dem man wissen muss, wie es jetzt weitergeht. 







Fazit: 


Ein Buch, bei dem ich mitgefiebert habe, dennoch die ein oder andere Schwäche hat aber unfassbar Lust auf den zweiten Band macht ❤❤




4/5 Sterne 



Vielen Dank an den HarperCollins Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! 
Dies hat meine Meinung und Bewertung keinesfalls beeinträchtigt oder geändert.